Mittwoch, 22. November 2017

Reiner Müller

Personal-Trainer für Ultratriathlon

Im Bild mit Reiner Müller nach seinem ersten Triathlon-Training am 21.05.14 im Langseebad. Motiviert nach unserer "NWA-Teilnahme" beim Powertriathlon in Nürnbers Partnerstadt Gera eine Woche zuvor, bei der Reiner nur als Zuschauer dabei war, hat Ihn das Triathlonfieber erwischt.

Heute am 22.11.17 steht seine Anmeldung für den "Double-Ironman" 2018 in Bad Blumau.

Ich werde Reiner jetzt in den nächsten 8 Monaten auf diesen Wettkampf vorbereiten und natürlich immer wieder über seine "Trainingsfortschritte" berichten. Zum "Marathon- und Ultramarathon-Läufer" habe ich in ja schon erfolgreich hin trainiert und ich bin mir sicher, aus ihm wird ein waschechter "Ultratriathlet". U.A. stehen ein "Ironman" und ein "UltraMan" in Mai-Trainingsplan.


Reiner's erster Triathlon: 17.05.15 Sprint-Distanz in Gera
Erste Olympische-Distanz am 22.05.16 in Gera


Mittel-Distanz Kulmbach am 11.06.16

Donnerstag, 16. November 2017

Saison 2017

Saison-Rückblick 2017

"Wo fang ich an, wo hör ich auf"

Schon im Januar hat mit dem Muskelfaserriss bei der Neusiedlersee-Umrundung ein Jahr begonnen, dass ich am liebsten wieder vergessen würde. Mit gehörig Trainingsrückstand und weiteren Problemen (Lendenwirbelsäule) konnte ich weder Florida noch Emsdetten finishen.
Den ersten Lichtblick gab es dann im Juli in Bad Blumau und im selben Monat wieder einen Rückschlag in Lensahn. Mit richtig viel Respekt bin ich dann im August in die Schweiz gefahren und konnte den dortigen "Quintuple" finishen, was mir zu der Zeit richtig gut getan hat.
Nach Mexiko bin ich dann wieder mit einem "halbwegs" guten Gefühl geflogen, wollte ich dort doch mit der gleichen Strategie "Only finish" meine Saison abschließen, aber auch das ging in die Hose.

Jetzt muß ich mir also die Saison "schön schreiben"

 

Zwei "Double"-, einen "Triple" und einen "Deca-Ultratriathlon" konnte ich also nicht finishen, auch wenn die "DNF'S" aus medizinischer Sicht sicher vernünftig waren. Das "neue Arbeitsgerät" war nicht einmal im Einsatz, hatte sich die Lieferzeit für das Cervèlo P5X um 9 Monate verzögert. (So lange ist auch eine Frau bis zur Geburt schwanger) ;)

Aber genau aus all dem Negativen werde ich jetzt meine Zuversicht für das Jahr 2018 ziehen. Ich kann mit dem neuesten Triathlonmaterial in Buchs meinen "ersten Lebenstraum", einen Deca-Ironman, in Angriff nehmen. Ich werde, wie schon 2014 und 2015, wieder vermehrt "Ultratrainings-Geschichten", statt der vielen Wettkämpfe, absolvieren und bin mir sicher, ES WIRD FUNKTIONIEREN!

 

Einen "Triple"-, einen "Quartuple"- (allerdings nur für mich persönlich) und einen "Quintuple-Ultratriathlon" konnte ich dieses Jahr für mich verbuchen, wenngleich die Zielsetzung eine ganz andere war. Ich habe kein einziges % meiner "zukünftigen Ziele" aus den Augen verloren, schon gar nicht den Glauben an mich selbst und eine für mich realistische Umsetzung. (Es verschiebt sich halt alles ein wenig) ;)

Das ich überhaupt mit meinen "Schlüsselbeinen" soweit gekommen bin, (es waren ja in der Summe tatsächlich 12 Langdistanzen) soll mir erst mal jemand nachmachen. Ich glaube fest daran, dass nach dem Entfernen der Platten, wieder ein "schmerzfreies Schwimmen" möglich sein wird, wobei hier die Hoffnung natürlich am Schluss stirbt.

Mit Platz 16 in der IUTA-Weltcup-Wertung 2017 bin ich "umständehalber" zufrieden, wenngleich ich natürlich auch hier mein gestecktes Ziel nicht erreichen konnte. Immerhin habe ich zumindest "prozentual" einen Platz unter den besten 10 % der Ultratriathleten 2017 erzielt.

UND jetzt schließe ich meinen Frieden mit 2017 und blicke zuversichtlich auf nächstes Jahr.



Freitag, 3. November 2017

Nizza 2017

Zum 10 jährigen Jubiläum

10 Jahre "Never Walk Alone Nürnberg Sportreisen" zum Jubiläum nach Nizza, wer hätte das 2008 gedacht, dass das mal so groß wird in unserem Verein. (Außer ich)

Seither haben wir ca. 30 Sportreisen in Nürnbergs Partnerstädte durchgeführt und werden auch in Zukunft noch viele Reisen organisieren. (Es sind noch viele weltweite Städtepartneschaften zu besuchen)
Die größte Gruppe mit 60 Teilnehmern hatten wir 2009 beim Nizza-Marathon, den wir bis auf das letzte Jahr regelmäßig besucht haben. 2018 kommen jetzt mit Skopje im Frühjahr und Shenzhen im Winter, zwei neue Reiseziele in unseren Kalender. Die "große Gruppenreise" wird uns im November zum zweiten Mal nach Verona führen und auch nach Kharkiv wird wieder eine kleine Gruppe fliegen. Infos auf der Homepage. Wenn ein paar Sachen noch funktionieren, ist sogar ein "Exote" möglich. (Dazu aber erst mehr, wenn es spruchreif ist)


Im Bild mit Dr. Norbert Schürges, Leiter des Amtes für Internationale Beziehungen der Stadt Nürnberg.


Die Laudatio zur Ehrenurkunde habe ich hier verlinkt.



Mittwoch, 1. November 2017

Oktober 2017

Der Oktober-Trainingsmonat

Ich will es nicht schön reden bzw. nicht schön schreiben, der Oktober 2017 wird mir nicht gut in Erinnerung bleiben. (Wie übrigens fast das ganze Jahr 2017)

Das ich nach Buchs mit dem Schwimm-Training so gut wie aufgehört habe, war der Grundstein zum DNF in Mexiko. Die Motivation mit Schmerzen zu schwimmen war einfach gegen Null.
Jetzt im November steht noch der Nizza-Marathon an und am 21. November dann die langersehnte OP der Schlüsselbeine. (Es kann nur besser werden)

Die Distanzen im Oktober:
19 Km Schwimm
1135 Km Rad (Spinning)
256 Km Lauf
70 Km Kraft (7 Stunden)
1480 Km Gesamt (Zu den Wochendetails hier klicken)

Genau so heißt es jetzt zu denken, nicht mehr und nicht weniger.


Sonntag, 8. Oktober 2017

Deca Mexiko


"Mein Weg zum Deca-Ultra-Ironman"

Nun ist er da, der Wettkampf, in dem ich mein erstes "Lebensziel" einen 10-fach Ultra-Ironman, unter "Halbwegsvoraussetzungen" bestreiten werde. Buchs 2016 war ehrlich gesagt nicht realistisch und den Start dort werte ich noch nicht einmal als "Versuch" Hier der Bericht dazu und das Resümee.

Hier werde ich so gut ich kann, täglich aus Mexiko berichten, zumindest die Zeiten sollte ich eintragen können. Ich fühle mich insoweit fit, dass ich guten Mutes bin, mein Ziel: "ONLY FINISH IS THE GOAL" erreichen kann, wenngleich die diesjährigen Probleme sich längst nicht zu meiner Zufriedenheit gebessert haben.

Meine Frau wird auf meiner Facebook-Fanseite "Mein Weg zum Deca-Ultra-Ironman" wieder täglich berichten, Bilder online stellen und ich mich vielleicht das eine oder andere mal per Videobotschaft melden. Ich hoffe, das ihr mir kräftig die Daumen drückt und mich damit unterstützt, denn wie ich in der Schweiz (Quintuple-Buchs 2017) gemerkt habe, hilft das sehr! "never give up"


Hier im Bild das Ausmaß der Verletzungen der letzten 3 Jahre mit dem Resultat, auf der rechten Seite bin ich über einen Zentimeter schmäler als auf der linken Seite und links habe ich eine muskuläre Disbalance von über 5% gegenüber rechts. Die linke Seite stört mich besonders beim Schwimmen und beim Radfahren, aber Gott sei Dank bekomme ich die Platten noch in diesem Jahr wieder heraus und hoffe, dass dann alles etwas besser wird. In Leon muß ich aber leider damit noch leben.



Der Wettkampf: Deca-Ultra-Ironman (10 Tage - 10 Ironman's)


Das Schwimmen

Tag1: 01:49, Tag2: 02:01, Tag3: 01:58, Tag4: 01:56, Tag5: DNF, Tag6: DNS, Tag7: DNF, Tag8: DNF, Tag9: DNS, Tag10: DNS Tagesergebnisse: 16:32:55 / 16:49:45 / 16:37:36 / 17:05:22 Gesamt: 67:05:38

Der "tägliche Einzeiler:

Die Höhe (1800 Meter) von Leon macht mir enorme Probleme, aber Tag1 ist geschafft.Trotz der etwas schlechteren Zeit, fühle ich mich ein wenig besser am Tag2. Am Tag3 habe ich mich etwas "aklimatisierter" gefühlt. "Rabenschwarzer" Tag4 auf dem Rad. Nach 100 Metern Schwimmen war heute der Tag5 beendet. Die Schulter spielte nicht mehr mit. Ich versuche jetzt mit einem Tag Pause und Physiotherapie das in den Griff zu bekommen. Aus einem Tag sind jetzt zwei geworden und ich hoffe auf morgen. Die Versuche am Tag7 und Tag8 blieben Versuche und ich beendete damit den "Deca-Traum".

Die Analyse:

Seit November 2015 quäle ich mich nun mit den oben abgebildetet Verletzungen beim Schwimmen herum. Meine "Ironman-Schwimmzeit" (Bestzeit im Training auf 3,8 Km 1:19) hat sich nun in Mexiko um über 40 Minuten verschlechtert, von den Schmerzen beim Schwimmen mal abgesehen. Es ist frustrierend und die Frage stellt sich, warum tue ich mir das an.
Die Antwort beschreibe ich mal in zwei Sätzen. 1. Viele Wettkämpfe in den vergangenen zwei Jahren hatte ich ja gebucht und verfallen lassen wollte ich sie natürlich nicht. (Es bestand ja zwischenduch Hoffnung, da eine gewisse Besserung immer wieder mal eingetreten war) 2. Mir läuft die Zeit davon, denn für das was ich noch vor habe und realisieren werde, ist es nun mal wichtig, auch Wettkämpfe zu bestreiten. Wie will ich sonst zukünftigen Sponsoren glaubhaft machen, dass das was ich machen will auch realisierbar ist.
Die Hoffnung liegt jetzt beim 21. November. An dem Tag werden beide Platten an den Schlüsselbeinen entfernt und alle "Fachmänner" haben mir versichert, ab da geht es wieder aufwärts. "Die Hoffnung stirbt zuletzt"

Das Radfahren

Tag1: 08:14, Tag2: 08:36, Tag3: 08:12, Tag4: 08:54, Tag5: DNF, Tag6: DNS, Tag7: DNF, Tag8: DNF, Tag9: DNS, Tag10: DNS

Inklusive Wechselzeit ;) 

Das Radfahren in Leon ist so eine Sache für sich. Die Strecke führt um einen "Freizeitpark" und ist zu 60% eine Holperpiste, zum Teil mit vielen Schlaglöchern. Die ersten Tage gab es auch sehr viele Plattfüße und mich hat es auch 3 Mal erwischt. Beim ersten Defekt stellte ich fest, dass ich auch noch die falschen Schläuche (mit kurzem Ventil) dabei hatte. Unter der Woche ist die Strecke an und für sich kein Problem, du kämpfst da nur mit den ganzen Viechern, die sich auf der Strecke bewegen, aber am Wochenende ist hier die Hölle los. Zur Krönung mußte ich am Samstag auch noch zwei Mal stoppen und warten, weil parallel andere Wettkämpfe auf der Strecke ausgetragen wurden. Aber es mußten ja alle mit der Radstrecke leben und fahren. Fakt ist, der Rheindamm ist mir lieber ;)
Mit der neuen Positionierung auf dem Kuota bin ich super zurecht gekommen und beschwerdefrei vier Mal 180 Kilometer gefahren. Ich habe die Sattelneigung vorne ein wenig nach unten verändert und den Auflieger 1 Zentimeter unterfüttert, so das ich wesentlich bequemer auf dem Rad liege. Mit dem Cervèlo wird das Einstellen während eines Wettkampfes freilich noch leichter.
Die Radzeiten sind insoweit ok für mich, beinhalten sie doch die zwei Wechsel und die größeren Verpflegungspausen. Schnell war ich sowiso auf dem Rad noch nie, das wird auch die neue Wunderwaffe nicht ändern, oder doch ;) wir werden sehen!

Das Laufen

Tag1: 06:23, Tag2: 06:10, Tag3: 06:07, Tag4: 06:15, Tag5: DNF, Tag6: DNS, Tag7: DNF, Tag8: DNF, Tag9: DNS, Tag10: DNS

Nettozeit 

Dass das Laufen mir am Anfang so viele Probleme mit der Höhenluft bereitet hat, hätte ich nicht für möglich gehalten. Ich bin ja 2003 und 2005 als Zuschauer bei der Tour de Frace in den Bergen gewesen, die legendären Pässe hochgefahren und die hatten einige Höhenmeter mehr. (Galibier 2600 Meter). In Leon konnte ich am ersten Tag gerade mal 100 Meter am Stück laufen und mußte dann wieder gehen um Luft zu bekommen. Ich gewöhnte mich aber Tag für Tag besser daran, was man auch an den Zeiten sieht.
Am dritten Tag konnte ich sogar drei Runden vor dem Ziel Giorgio Alessi überholen, was mir zu diesem Zeitpunkt richtig gut "im Kopf" tat, denn ich hatte vorher schon zwei Teilnehmer überholt und an diesem Tag damit die rote Laterne abgegeben. Da Giorgio ja kein Unbekannter ist, (weiter unten habe ich ein Bild mit ihm zusammen online gestellt) hat es mich um so mehr am nächsten Tag geschockt, als er beim Radfahren in einer gemeinsamen Pause zu mir sagte, "I stopp the race, i have no fun" und das Hantuch geschmissen hat.

Ich bin mir sicher, dass ich ab Mitte des Deca locker wieder meine "Durchschnittsultrazeiten" von unter 6 Stunden gelaufen wäre, aber leider konnte ich das durch das DNF nicht mehr bestätigen.

Das abschließende Resümee:

 

Wir sind guten Mutes aber mit Zweifeln nach Mexiko geflogen und letztendlich haben sich die Zweifel bewahrheitet. Ich habe mir bei beiden Triple-Ultras mit je 11,4 Km Schwimmen ganz schön meine Schultern ramponiert. (Die Ärzte haben mir das mal genau erklärt wieso das so ist) In Buchs beim Quintuple bin ich mit Ach und Krach noch durchgekommen und ich denke, ich habe danach mit dem "nicht mehr im Training schwimmen" den Grundstein für das "Aus" in Mexiko gelegt. Also eine Fehlentscheidung schon vor dem Wettkampf.
Ich habe am sechsten und am siebten Tag (auch mit Schmerzmitteln) noch mal versucht einzusteigen, aber leider ohne Erfolg. 1. hat sich meine "Schmerzresistenz" natürlich gesenkt und 2. fehlte natürlich das Wichtigste, das Wettkampf-Adrenalin, das Bewusstsein auf das mögliche finish des Decas war weg.
Trotzdem schließe ich meinen Frieden mit dem "Todo-Triathlon" in Leon, denn hier ziehe ich mich mal an den Sprichwort hoch: "Was uns nicht tötet, macht uns noch härter". Ich habe nicht aufgegeben, wie bei den anderen Wettkämpfen des Jahres auch, sondern die Vernunft, sich für die Gesundheit zu entscheiden, hat gesiegt und das ist auch gut so.
Genug Zeit hatte ich ja jetzt in Leon, meine Strategie für die nächsten zwei Jahre neu zu ordnen und ich habe einen Weg aus der Misere (zumindest für mich) gefunden. Sobald ich wieder in Deutschland bin, führe ich erste Gespräche und es wird sich schnell herausstellen, ob der NEUE "Mein Weg zum Deca-Ultra-Ironman" sich für nächstes Jahr in Buchs umsetzen lassen wird.



Im Bild mit "Ultralegende" Giorgio Alessi (auf dem Badeverbotschild ist das "no" leider ausgeblichen) Giorgio ist der einzige Mensch, der als Solostarter den "Uberman" gefinisht hat. Er hat 2013 den Triple-Deca in Italien organisiert und ist auch schon mal von London nach Dover gelaufen, um danach den Ärmelkanal zu durchschwimmen und mal eben mit dem Rad anschließend nach Paris zu fahren!


Im Bild mit meinen Facebook-Freunden Dolph Hoch IV (links) und Chet Blanton (rechts). Chet ist ein Ultratriathlon-Urgestein, der auch schon am Triple-Deca teilgenommen hat und Dolph ein Amerikanischer Ex-Elitesoldat. Er ist einer von 8 "Specelforses-Soldaten", der es jemals in der 40-jährigen Geschichte geschafft hat, 7 Tage ein Survival-Training hinter "feindlichen Linien" zu bestehen, ohne gefasst zu werden!


Das im Ultratriathlon auch eine gewisse "Intellektualität" vorhanden ist, beweist nicht nur unser NWA-Ehrenmitglied Prof. Dr. Beat Knechtle, sondern auch die "Deca-Ironmänner" im Bild (mitte) Jorge Ariel Rodriquez (Argentinien) als Chirurg mit Professoren-Titel und (rechts) Joey Lichter (USA) mit Chemie Professoren-Titel. Also, auch die "Intelligenz" betreibt Ultratriathlon!


Eine super Überraschung gab es auch am 22. Oktober für meine liebe Frau. Zu ihrem Geburtstag hat Martha, die Frau des Organisators Beto Villa, Blumen besorgt und einen wirklich guten Kuchen gebacken. Die Herzlichkeit, Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit des ganzen Organisations-Teams möchte ich hier wirklich mal hervorheben. Vielen lieben Dank, es war wirklich schön bei Euch.


Im Bild mit Wayne Kurtz, dem Mann, den ich zu verdanken habe, das ich "Ultratriathlet" wurde. Mit seinem Buch "Stronger than Iron" hat er mich so begeistert, das ich 2014 mit diesem Sport angefangen habe. Im März haben wir uns in Florida dann persönlich kennen gelernt und jetzt in Mexiko wieder getroffen. UND, es wird nicht das letzte Wiedersehen gewesen sein.


Freitag, 6. Oktober 2017

Cervèlo P5X

Erster Fahrbericht

Cervèlo P5X mit einer elektronischen Sram Red Etap-Gruppe, Scheibenbremsen, Rotor-Kurbel mit Wattmessung, Adamo Sattel und Enve Ses 7.8 Laufrädern.
Zur den Homepagen von Cervèlo - Sram - Rotor - ISM-Adamo - Enve.


"Awesome amazing Bike"

Nicht mehr und nicht weniger ist die Aussage nach den ersten beiden Trainingsausfahrten mit dem neuen Rad. Ich hatte ja das "Glück", das Rad beim Sturmtief "XAVIER" an einem Tag zu fahren. Davor hatte ich eigentlich die meisten Bedenken, dass das Bike enorm "windanfällig" sein wird. Aber Pustekuchen, mit dem Teil fahre ich genau so, wie mit meinem Rad "wenn der Wind mal bläst". Selbst Böen steckt das Cervèlo relativ gut weg. Den Namenszug "simply faster" trägt das P5X auch nicht umsonst, aber das teste ich noch mit einem direkten Vergleich über die Wattsteuerung gegenüber dem "Airon-Bike" aus, sicher aber erst im Frühjahr. An die Schaltung werde ich mich sicher noch gewöhnen, schaltet aber perfekt und lässt keinen Wunsch offen. Die Geräusche, die die Ventile bei holprigen Untergrund abgeben, bekommt Christoph sicher in den Griff, ansonsten fährt das super steife Rad sehr ruhig und "schnurrt" mit einem richtig schönen "Carbonsound" vor sich hin. Die Bremsen greifen richtig gut, fast schon zu gut, ist halt wie vieles neues Gewöhnungssache.

Ich werde sicher nach ausgedehnten Testfahren noch mehr über meine Erfahrungswerte schreiben. Hier wie gesagt, ein erster Test.

"Das Fitting"

Die Verstellmöglichkeiten, insbesonders die des Vorbaus, die ein "Hauptkaufgrund" waren, sind einfach "Weltklasse" aber hier lasse ich nächste Woche die Fachmänner Christoph Schwert und Jürgen Trapp mit "O-Tönen" sprechen. Das Fitting findet bei Triathlon.de in Nürnberg statt.




"Das erste Fazit"

Ich weiss, das Cervèlo P5X, trennt die Triathlonwelt in zwei Lager und wie bei keinem anderen Rad so krass. Zwischen wunderbar bis pothässlich und geht gar nicht, gibt es wenig normale Meinungen. Das "no go-Lager" habe ich schon vor dem Kauf des Rades in drei Gruppen eingeteilt und die Meinung wurde nach den ersten Postings verstärkt. Ich kann nur soviel sagen: 

Der ganze Ärger in Bezug auf die Beschaffung des Bikes ist nach den ersten Fahrten nicht mehr existent und wie weggeblasen. Ich freue mich wie ein Schneekönig auf das kommende Frühjahr und die ersten Wettkämpfe die ich mit dem P5X bestreiten werde (Fortsetzung folgt).

 

Im Bild: Das Cervèlo P5X noch nicht fertig gefittet und noch ohne die Rotor-Kurbel

Sonntag, 1. Oktober 2017

September 2017

Der September-Trainingsmonat

Meine "Trainingsfaulheit" in Bezug auf das Schwimmen gipfelte in diesem Monat mit einer indiskutablen Leistung. Ich muß diesen Satz aber auch gleich wieder revidieren, denn meine Schulterprobleme und die daraus resultierenden Schmerzen beim Schwimmen lassen mich einfach nicht los.
Ich lasse die Schlüsselbeine jetzt zeitnah röntgen, um baldmöglichst die Platten entfernen zu lassen, in der Hoffnung, dass es dann wieder besser wird. Gespannt, wie sich die Probleme in Mexiko auswirken.

Das Motto des nächsten Monats: "never give up"


Die Distanzen im September:
8 Km Schwimm
1012 Km Rad (Spinning)
271 Km Lauf
130 Km Kraft (13 Stunden)
1421 Km Gesamt (Zu den Wochendetails hier klicken)

Am 14. Oktober ist es dann so weit, wir besteigen den Flieger nach Mexiko. In Leon gilt es dann, vom 18.-27.10.17, meinen ersten "Lebenstraum", einen Deca-Ultratriathlon zu finishen, in die Tat umzusetzen. Super Nachrichten in Bezug auf das Cervelo P5X sind auch zu vermelden. Nach 10-monatiger Wartezeit ist das Teil endlich da und wird kommende Woche von Christoph, Jürgen Trapp und mir gefittet.

 

 

Ein riesiges Dankeschön an unsere gesamte Nordic Walking und Lauf-Abteilung, und hier inbesondere an unsere NW-Abteilungsleiter Hubert Mahlich und Bernd Benfer. Die Organisation unseres Nordic Walking Technik Trainings mit dem 5-fachen Weltmeister Michael Epp war eine geniale Sache. Die einhellige Meinung aller Teilnehmer, "das kann man nicht besser organisieren" und es wird wohl auch nächstes Jahr eine Veranstaltung in dieser Art geben, warscheinlich schon im Frühjahr!

 

"You never walk alone", wir haben was tolles abgeliefert !!!

 


Wie oben beschrieben, habe ich heute die Schlüsselbeine röntgen lassen und im November kommen endlich die Platten raus.


Montag, 25. September 2017

Fuhrpark

"Mein Fuhrpark" Stand September 2017

Winter-Rad

Alter "Tretwerk-Alurahmen" mit Campagnolo-Chorus-Ausstattung. Montiert mit Schutzblechen, Lichtanlage, Adamo Sattel und einer Schwalbe Marathon-Plus Bereifung. (Seither keinen einzigen Platten mehr im Winter auf Rollsplitt gefahren) Ich nutze das Rad auch bei einer windigen und regnerischen Wetterlage, weil das Kuota bei Wind schwierig zu fahren ist. Das Rad ist jetzt nicht der "Brüller", aber es erfüllt seinen Zweck und es ist ein echtes "Triathlon-Rad". (Ich nehme es sogar zu manchen Wettkämpfen mit)

Trecking-Rad

Viel zu wenig genutzt das gute Teil, wird es jetzt sicher mehr zum Einsatz kommen, denn der Weg zur "Arbeit" in's Powerfull Personal EMS-Training Nürnberg ist bequem damit zurückzulegen.
Den einen oder anderen Einsatz im kommenden Winter wird das Rad sicher auch erleben, aber da ist ja noch ein wenig Zeit. Das Rad bekommt zunächst eine dringend benötigte Wartung, denn es ist mit Sicherheit 3-4 Jahre nicht bewegt worden. Übrigens ist das Rad mit Packtaschen ausgerüstet und hat schon zwei Mal den 100 Kilometerlauf in Biel in der Schweiz als Begleitfahrzeug gefinisht.

Schlechtwetter-Rad

Der Kuota Kalibur Carbonrahmen ist mit einer elektronischen Campagnolo Athena ESP Gruppe, Adamo Sattel, 80 Millimeter Campagnolo Bullet Laufräden, Lichtanlage und Schutzblechen aufgebaut.
Das Rad habe ich über die Jahre mehrmals umgebaut. Ich weis es noch wie heute, (den Rahmen habe ich mir nach Norman Stadlers Hawaii-Sieg 2004 besorgt) was das für ein Hingucker war.
Das Kalibur nehme ich grundsätzlich als Ersatzrad mit zu den Ultratriathlons, da ja beim Double und beim Triple, grundsätzlich in der Nacht gefahren wird.
Das Rad hat alle Höhen und auch alle Tiefen meiner Triathlon-Karriere mitgemacht, Stürze, zum Teil schwere Stürze, überlebt. Es ist auf Deutsch gesagt praktisch unverwüstlich. Es gab eine Zeit (2007-2012) wo ich relativ wenig mit Triathlon am Hut hatte und da hätte ich fast das gute Stück an einen Vereinskollegen verkauft. Gott sei Dank hat er den von mir geforderten Preis nicht zahlen wollen, so ist die Triathlon-Maschine im Haus geblieben und das ist auch gut so ;)

Trainings-Rad

"Airon" Carbon-Rahmen in "Never Walk Alone Nürnberg Edition" mit einer elektronischen Campagnolo Chorus ESP Teil-Gruppe, Rotor Kurbel, Powertap Pedale mit Wattmessung, Adamo Sattel, vorne 50- hinten 105 Campagnolo Bullet Laufrädern (für hinten habe ich auch noch ein 50 Millimeter Laufrad)
Das Rad ist ein "echtes Unikat. Es wurde von meinem Vereinsfreund Akos Majzer aufgebaut und auf unserem Verein "Never Walk Alone" getrimmt. Akos, der sich im Moment "Grenzenlos" um die Welt bewegt, hat mir den Rahmen 2014 überlassen und ich habe es 2015 dann zusammengestellt und als Wettkampfrad genutzt.
Das es nach nur einer Saison zum "Trainings-Rad" degradiert wurde, hat es in keiner Weise verdient, denn es ist für mich wie ein Maasanzug und fährt sich richtig gut und ich nutze es für die kürzeren Trainingseinheiten natürlich weiter.

Wettkampf-Rad


Cervelo P5X mit einer elektronischen Sram Red Etap-Gruppe, Scheibenbremsen, Rotor-Kurbel mit Wattmessung, Adamo Sattel und Enve Ses 7.8 Laufrädern (80 Millimeter)

Mein Flaggschiff, mit dem ich hoffentlich viel Freude haben werde. Es hat lange, sehr lange gedauert bis es endlich da war und mit dem "ersten in der Hand halten" war aller Frust des Wartens vorbei.

In den nächsten Tagen wird das Rad nun von Christoph Schwerdt und Jürgen Trapp gefittet und ich hoffe, ich kann noch vor dem Start in Mexico (Mitte Oktober Deca-Ultratriathlon) einen ersten "Fahrbericht" online stellen. Zum Einsatz in Mexico wird es allerdings nicht kommen, da erstens die Zeit für ein vernünftiges Einfahren fehlt und mir die Strecke dort einfach zu gefährlich ist. (Ich habe da genügend Geschichten von Freunden mitbekommen). Außerdem fehlt mir noch der Koffer für das Rad und zweimal umsteigen beim Flug ist mir einfach zu unsicher.

"Sommerbild" noch mit zwei Triathlon-Rädern.

Montag, 18. September 2017

24 Std. München

24 Stunden Lauf in München

Der 24 Std. Lauf in München, der vom Mai auf den September verlegt wurde, war nicht nur auf dem "Papier" ein voller Erfolg für uns. Bernd und ich konnten unsere Altersklassen gewinnen, (war nicht schwer, wir waren die einzigen Starter) aber das ist letztendlich egal, denn Bernd konnte mit 87 Km und Reiner mir 84 Km eine super Leitung abliefern. Meine 126 Km waren das Minimum das ich laufen wollte und in Anbetracht der Probleme, die sich bei mir nach 24 Uhr einstellten, bin ich auch zufrieden.